Bereits seit mehr als 3 Jahren gehört die Einnahme von Astaxanthin, vor allem im Frühjahr und Sommer, fast täglich zu meinem morgendlichen Ritual. Durch meine damals langsam schlechter werdende Sehkraft, in erster Linie beim Lesen, stieß ich beim Recherchieren im Internet auf Astaxanthin. Ich wollte nach Möglichkeit noch keine Brille, dachte, durch Einnahme von Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen etc. könnte ich die Lesebrille noch eine Weile hinauszögern. Das hat so leider nicht funktioniert ;-), aber ich habe ein “Mittelchen” für mich entdeckt, das noch viele andere tolle Wirkungen hat.

Bitte beachte:

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Und hier möchte ich gleich darauf verweisen, dass ich in diesem Beitrag über meine eigenen Erfahrungen mit Astaxanthin schreibe, mein Wissen aus Berichten im Internet stammt und ich auch keine eigenen Studien durchgeführt habe. Falls auf Grund meines Beitrages die Einnahme von Astaxanthin für Dich in Frage kommt, kläre es bitte vorab mit Deinem Arzt oder Heilpraktiker ab. Und informiere Dich persönlich bei für Dich seriösen Quellen!

Wusstest du schon?

Astaxanthin ist ein Carotinoid mit besonders großer antioxidativer und entzündungshemmender Wirkung. Carotinoide sind natürliche Pflanzenfarbstoffe, sie sind für die kräftigen Farben vieler Früchte und Gemüse zuständig, z.B. Tomaten, Karotten, Paprika etc… Astaxanthin kommt natürlicherweise aber auch in Algen vor ( Anmerk.: diese sind eigentlich von Haus aus grün, aber in Stresssituationen färben sie sich rot, da sie vermehrt Astaxanthin anreichern – um zu überleben). Werden die Algen von Lachsen, Krebstierchen oder auch Flamingos gefressen, färbt sich die Haut oder das Gefieder rosa. Der rote Farbstoff lagert sich aber auch in den Muskeln der Tiere ab. Vielleicht können die Lachse dadurch so kräftig gegen den Strom schwimmen, was ja für eine leistungssteigernde Wirkung auf die Muskulatur schließen lässt.

Das Astaxanthin kann quasi überall im Körper freie Radikale inaktivieren – es neutralisiert also oxidativen Stress (die Ursache vieler Gesundheitsprobleme) und trägt damit zur Gesundheitsvorsorge bei. Ein paar Beispiele:

  • es kann die Netzhaut des Auges antioxidativ und entzündungshemmend schützen
  • wirkt auf Muskeln, Faszien, Organe, Gelenke und Haut positiv
  • wirkt direkt auf das Gehirn und Zentralnervensystem
  • verringert ggf. den Übergang akuter Entzündungsprozeße in chronische bzw. lindert chronische Entzündungen
  • Vorbeugung von UV-Schäden am Auge
  • erhöhte Widerstandskraft der Haut gegenüber Schäden durch UV-Licht (durch Einlagerung des Astaxanthin in die Haut)
  • es wird aber auch eine positive Wirkung auf Diabetes, Morbus Crohn, Alzheimer und Demenz nachgewiesen u.n.v.m.

Welche Ursachen hat oxidativer Stress?

Wodurch entsteht oxidativer Stress oder als weitere Folge davon chronische Entzündungen?

Mögliche Ursachen können Umweltgifte, eine ungesunde Ernährungsweise und daraus folgend ein gestörtes Darmmilieu aber auch Stress – egal ob physisch oder psychisch.

Meine persönlichen positiven Erfahrungen

Als ich damals mit der Einnahme von Astaxanthin begann, war die erste deutliche Reaktion für mich, dass ich mich fitter/vitaler gefühlt habe. Das war super! Damit hatte ich so nicht gerechnet. Trotz langer und körperlich anstrengender Arbeitstage fühlte ich mich nicht ausgelaugt. Meine Muskelkrämpfe in den Waden wurden weniger und ganz allgemein fühlte mein Körper sich “erholter” an. Und das obwohl meine Tätigkeit als Physiotherapeutin die Muskeln, Faszien und Gelenke schon strapaziert.

Im Laufe der Einnahmezeit hatte ich dann auch das Gefühl, dass meine Haut “besser” wurde. Weniger schlaffi und fahl, viel glatter (wobei ich mich an sich eh nicht beklagen kann :-)). Am eindrucksvollsten war aber der Sonnenschutz für die Haut! Ich bin nicht “die in der Sonne Brutzelnde”, aber gern bei Sonnenschein im Garten, in den Bergen, am Meer oder See. Da ich die klebrige Sonnencreme mit ihren vielen Zusätzen eh schon nicht so gern mochte, war es immer eine knifflige Angelegenheit mit dem Sonnenschutz… Nachdem ich nun das Astaxanthin (übrigens ein Präparat mit 4mg) ungefähr 2 Monate eingenommen hatte, habe ich (trotz nur sporadischer Verwendung kleiner Mengen an Sonnencreme) keinen Sonnenbrand bekommen! Im Gegenteil – eine ganz tolle Bräune, besser als früher! Und die habe ich mit Kokosöl gepflegt 😉 (siehe dazu mein Beitrag: Basensalz – Entgiftung über die Haut) Meine Haut hat sich auch nicht geschält oder wurde trocken, einfach eine tolle langanhaltene natürliche Bräune. Und das ist bis heute so. Ich würde auch behaupten, dass ich relativ wenig Falten habe, obwohl ich nicht großartig Cremes und Fluids verwende.

Fazit und Empfehlung

Mindestens 4 Wochen bevor es in den Sommerurlaub geht solltest du mit der Einnahme beginnen. Ich muss allerdings sagen, dass ich regelmäßig Astaxanthin einnehme, mit einigen kleinen Pausen zwischendurch. Eben weil es so viele andere gute Wirkungen auf mich und meinen Körper hat. Meine Sehkraft hat sich nicht signifikant verbessert. Vielleicht ist es diesbezüglich ratsam das Astaxanthin in Kombi mit Vitaminen, Spurenelementen etc. einzunehmen. Vielleicht brauche ich, um eine positive Wirkung im Bereich der Augen zu erzielen, aber auch eine höhere Dosierung. Auf jeden Fall tue ich was für die Verbesserung der Durchblutung des Auges und beuge so anderen Problemen vor.

Generell ist Astaxanthin kein Allheilmittel, es kann aber in Verbindung mit anderen Vitalstoffen sehr viele Defizite bzw. Ungleichgewichte in unserem Körper ausgleichen. Einiges geht über unsere gesunde Ernährung und Achtsamkeit gegenüber dem physischen und psychischen Wohlbefinden. Einen anderen Teil müssen wir durch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmittel zuführen. Hier ist jeder einzelne gefragt, sich und seinen Körper zu beobachten und dann zu handeln.

Ein Tipp zum Schluss

Wichtig finde ich noch darauf zu achten, ein natürliches Astaxanthin aus der Mikroalge Haematococcus pluvialis einzunehmen. Darin ist der Gesamtkomplex jener Substanzen, welche die Alge bildet, optimal enthalten (dies sind Astaxanthin, Lutein, Beta-Carotin und Canthaxanthin). Die Begleitstoffe wirken synergistisch. Sie verstärken also die Wirkung des Astaxanthins und machen somit aus natürlichem Astaxanthin ein weitaus effektiveres Antioxidans.

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Mit diesem Astaxanthin der Firma Sunday Natural habe ich persönlich sehr gute Erfahrungen gemacht

Wenn Du gern noch weitere Informationen zum Astaxanthin haben möchtest, kann ich den Artikel von

sehr empfehlen. Auszugsweise habe ich daraus auch meine Informationen. https://www.zentrum-der-gesundheit.de/astaxanthin-ia.html

Ich hoffe, ich konnte mit meinem Beitrag eine kleine Inspiration geben, ein für Dich bis jetzt unbekanntes Antioxidant etwas kennen zu lernen. Und Dein Interesse ist geweckt, es vielleicht auch selbst einmal auszuprobieren.?Bei Unsicherheit bitte Rücksprache mit Deinem Arzt oder Heilpraktiker halten!